Gemeindeentwicklung – Gemeinsam Gott fragen
Ein zentraler Schwerpunkt der letzten Kirchenvorstandssitzung war die Frage nach der zukünftigen Ausrichtung unserer Gemeinde. Dabei wurde deutlich: Wir stehen an einem Punkt, an dem es gut und notwendig ist, innezuhalten, zurückzublicken und zugleich mutig nach vorne zu schauen.
Rückblick und Orientierung
Unsere Gemeinde ist in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche Erfahrungen und Prägungen gewachsen. Dazu gehören die Wege der beiden ehemaligen Gemeinden ebenso wie bereits gegangene Schritte der gemeinsamen Entwicklung – etwa die Erarbeitung des Gemeindeleitbildes, durchgeführte Klausurtage und zuletzt der Gemeindeimpulstag. All dies hat wertvolle Impulse gegeben und zugleich gezeigt: Gemeindeentwicklung ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein gemeinsamer Weg, der Zeit, Vertrauen und Offenheit braucht.
Gemeinsam auf Gott hören
Vor diesem Hintergrund möchten wir den Blick bewusst auf Gott richten und miteinander fragen, was er mit dieser Gemeinde vorhat. Dabei soll Raum sein für ehrliche Gespräche, für gegenseitiges Zuhören und für gemeinsames Gebet. Ebenso gehört dazu, Vergangenes nicht auszuklammern. Die Erfahrungen, Fragen und auch Verletzungen aus der Zeit der Corona-Pandemie sollen benannt werden dürfen, damit Heilung, Verständnis und ein neuer gemeinsamer Anfang möglich werden können.
Einladung zur Beteiligung
Der Kirchenvorstand möchte diesen Weg ausdrücklich nicht allein gehen und lädt die gesamte Gemeinde herzlich ein, sich an diesem Prozess zu beteiligen – mit ihren Gedanken, Fragen, Hoffnungen und im Gebet. Geplant sind Impulsabende, die Raum für Begegnung, offene Aussprache und gemeinsames Gebet bieten.
Zu den ersten beiden Impulsabenden laden wir herzlich ein:
Freitag, 6. Februar 2026, 18:00 Uhr, Johannesraum Reichenbrand
Freitag, 13. März 2026, 18:00 Uhr, Gemeindesaal Schönau
Bitte beachten Sie: Die Abende sind als Forum für Austausch und gemeinsames Nachdenken angelegt und bilden den Auftakt zu einem längerfristigen gemeinsamen Prozess. Daher freuen wir uns, wenn möglichst viele an beiden Terminen teilnehmen – unabhängig davon, an welchem Ort sie stattfinden.
Für das gemeinsame Essen freuen wir uns über ein Mitbringbuffet. Wer mag, kann gerne eine Kleinigkeit beisteuern. So entsteht in unkomplizierter Weise Raum für Begegnung, Gespräche und gelebte Gemeinschaft.
Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Weg und auf alle, die sich einladen lassen, mitzudenken, mitzuhören, mitzubeten und mitzugehen.
Im Namen des Kirchenvorstandes
Karsten Strauß