Aktuelles aus der Kirchgemeinde Schönau-Reichenbrand
Das Wählerverzeichnis für die Wahl des Kirchenvorstands 2026 liegt vom 08.06. bis zum 19.06.2026 zur Einsichtsnahme im Gemeindebüro in Reichenbrand aus.
Am 30.06. um 18.00 Uhr berichtet Familie Seidel im Johannesraum Reichenbrand von ihrem Hilfseinsatz bei Vision help im Village of hope auf den Philippinen.
Weniger ist mehr!
In wenigen Wochen sind Sommerferien und manche starten in den Urlaub. Für die Gymnasiasten ist eh schon alles gelaufen, andere haben noch Prüfungen vor sich. Die Älteren können sich zurücklehnen und haben den ganzen Leistungsdruck längst hinter sich. Aber auch die Berufstätigen brauchen dringend Pausen und immer wieder Erholung. Zur Ruhe kommen, mal Pause machen, ist durchaus biblisch. Schließlich hat Gott die Ruhe ja erfunden. Er hat sich sogar selbst ausgeruht – am 7. Tag, heißt es im Schöpfungsbericht. Was für Juden der Sabbat bedeutet, ist für uns Christen, seit der Auferstehung von Jesus, der Sonntag – eine unverzichtbare wöchentliche Ruhepause. Wer nicht im Schichtdienst, in der Pflege, im Nah- und Fernverkehr, in den Einsatz- und Rettungsdiensten arbeitet, redet vom Wochenende. Dabei war Jahrhunderte lang der 1. Tag der Woche der Sonntag. Heute steht er in allen weltlichen Kalendern am Ende als 7. Tag der Woche. Es ist schon etwas Besonderes in unserer jüdisch-christlichen Tradition. In der Antike gab es keine freien Tage. Frühere Jahrhunderte kannten keine Ferien. Und dass es samstags keine Schule gibt, ist auch noch nicht immer so gewesen. Beim Arbeiten ist es inzwischen umgedreht, da wird oft durchgerödelt. Der Kampf um die Ladenöffnungszeiten, Gewinne und Wirtschaftswachstum macht deutlich, wo die Prioritäten liegen.An die, die hinterm Ladentisch oder am Fließband stehen müssen, denkt da kaum einer.