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In einer Zeit, in der Kriege wieder mitten in Europa Realität sind und die Diskussion um Wehrbereitschaft und Verteidigungsfähigkeit viele Menschen bewegt, möchten wir ein Zeichen setzen: für Frieden, für Menschlichkeit und für Verantwortung.

Unter dem Motto „Friedenstüchtig bleiben“ starten wir deshalb am 05. März um 16:30 Uhr an der Lutherkirche Schönau zum gemeinsamen Friedensweg 2026. Unser Weg endet, wie die anderen parallel stattfindenden Friedenswege, in einer Abschlussveranstaltung auf dem Chemnitzer Rathausplatz. Dort werden Stimmen aus Politik, Kirche, Zivilgesellschaft und Friedensarbeit zu Wort kommen. Gemeinsam wollen wir innehalten, zuhören und darüber sprechen, wie wir als Gesellschaft wieder friedenstüchtig werden oder bleiben können – auch angesichts der Herausforderungen unserer Zeit.

Ab 20:00 Uhr wird in der St. Jakobikirche der ökumenische Friedensgottesdienst gefeiert. Dabei wird das Nagelkreuz auf Wanderschaft gehen und in den Wochen danach in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz und der Christuskirchgemeinde unterwegs sein und dort zu Gespräch und Reflexion über Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung anregen. Den Gottesdienst gestalten u. a. Pfarrerin Anne Straßberger von der Strafgefangenenseelsorge und Pfarrer Stephan Tischendorf vom Evangelischen Forum. Kommen Sie mit und laden Sie gern andere ein, gemeinsam mit uns ein Stück Hoffnung auf den Weg zu bringen und ein sichtbares Zeichen für den Frieden zu setzen.